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Bund fördert Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rehkitz-Rettung/Knoerig: 15 heimische Vereine mit 60.000 Euro unterstützt

15 Förderanträge zum Erwerb von Drohnen mit Wärmebildkameras für die Rehkitz-Rettung wurden bislang im Wahlkreis Diepholz/Nienburg I bewilligt. Damit wurden seit dem Start des Bundesprogramms (2021) acht heimische Vereine mit fast 60.000 Euro beim präventiven Tierschutz unterstützt. Wie CDU-Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, betrugen die Zuschüsse für die Wildtierretter- und Jägervereine in der Regel zwischen ca. 3.500 und 4.000 Euro.

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„Bundesweit ist dieses Förderangebot auf eine große Nachfrage gestoßen“, erklärt Knoerig, stellvertretendes Mitglied im Landwirtschaftsausschuss des Bundestages. „Im letzten Jahr lagen bereits im Mai über 350 Anträge vor, so dass wir die Mittel zwischenzeitlich von 1,5 auf 2,5 Millionen Euro erhöht haben. Damit wurden 2025 insgesamt 632 Drohnen gefördert, davon 97 in Niedersachsen, das bei den Bewilligungen an zweiter Stelle lag.“

Das Förderprogramm richtet sich gezielt an eingetragene Kreisjagdvereine und Jägervereinigungen sowie Kitzrettungsvereine auf lokaler und regionaler Ebene. Ziel ist es, Rehkitze und andere Wildtiere vor dem Tod oder Verletzungen zu schützen, wenn sie – insbesondere während der ersten Mähperiode von Grünland im Frühjahr – Schutz im hohen Gras dichter Wiesen suchen.

„Viele Ehrenamtliche sind während dieser Zeit schon frühmorgens in den ländlichen Landkreisen Diepholz und Nienburg im Einsatz, um die gefährdeten Jungtiere zu retten“, führt der Abgeordnete weiter aus. „Mit diesem Förderangebot unterstützen wir ihr aktives Engagement und setzen ein klares Zeichen für Tierschutz und moderne Technologien in der Landwirtschaft.“

Auch für 2026 sind Mittel im Bundeshalt eingeplant (bis zu 2,5 Millionen Euro). Das Bundeslandwirtschaftsministerium prüft zurzeit die Richtlinie zur Fortführung der Drohnenförderung.